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Weniger Müll:Icking soll sauberer werden

Statt Ramadama: Gemeinde ruft Einwohner zu Sammelaktionen auf

Die Gemeinde Icking soll sauberer werden. Deshalb richtet sich das dortige Rathaus aktuell mit einem Aufruf an alle Einwohner, insbesondere auch an Kindergärten, Schulen, Vereine und Kirchengemeinden. "Die diesjährige landkreisweite Ramadama-Aktion muss entfallen, der Müll bleibt leider liegen, und er wird mehr seit Corona", erklären Bürgermeisterin Verena Reithmann und ihre Stellvertreterin Claudia Roederstein (beide UBI) in einem Schreiben. Deshalb seien nun Einwohner der Isartalgemeinde gefordert. Unter dem Motto "Sauba Icking" sollen sie Zigarettenkippen, Plastikmüll, Flaschen, Kronkorken und Ähnliches einsammeln, und zwar bei jedem Spaziergang, bei jeder Hundegassirunde, bei jeder Sporteinheit im Freien. Dafür braucht es für die zwei Bürgermeisterinnen nur dies: Man müsse vor dem Rausgehen daran denken, Müllhandschuhe und eine Tüte, respektive eine Tasche einpacken - "und los geht's".

Die gesammelten Tüten sollen vor die Haustüre, am Weg, an der Straße oder im Wald deponiert und fotografiert werden. Diese Aufnahmen sollen dann an die Gemeinde Icking geschickt werden (an verena.reithmann@icking.de, Whatsapp 01 73/71 41 539, oder an croed@gmx.de, Whatsapp 01520/240 66 58, bei größeren Müllmengen an stephan.burlein @icking.de) und mit Namen, Kontaktdaten, dem Sammelort oder eben dem Hinweis auf einen Müll-Hotspot in der Gemeinde versehen sein. Eventuell können Teilnehmende auch eine Einverständniserklärung mitgeben, dass das Foto und der Name auf der Website der Gemeinde veröffentlicht werden dürfen. Einsendeschluss ist Ende Juni. Unter allen, die mitmachen, verlost die Gemeinde Geschenke.

© SZ vom 26.04.2021 / cjk
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