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Thema "Sein & Schein":Denkmal, öffne dich

Stiftung lädt zum Mitmachen ein - vor Ort und digital

Um "Sein & Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" dreht sich heuer der Tag des offenen Denkmals. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) ruft Denkmaleigentümer sowie hauptberufliche und ehrenamtliche Denkmalpfleger dazu auf, am Sonntag, 12. September, historische Bauwerke zu zeigen - vor Ort und digital. Anmeldeschluss ist der 31. Mai. "Indem wir digitale Denkmal-Formate fest in das Programm zum Tag des offenen Denkmals integrieren, machen wir Denkmale und damit Kulturerlebnisse barrierefrei", sagt Steffen Skudelny, Vorstand der DSD.

Im Service-Bereich der DSD finden Veranstalter Tipps und digitale Handreichungen für die Erstellung von Bild-, Video- und Audiomaterial. Zudem haben sie die Möglichkeit, kostenfrei Materialien zu bestellen. Als Koordinatorin stellt die Stiftung Denkmalschutz Plakate und andere Werbe-Utensilien zur Verfügung und berät Teilnehmer bei der individuellen Veranstaltungsplanung.

Zentral ist das jährlich wechselnde Motto, das dazu anregt, Denkmale aus immer neuen Perspektiven zu betrachten. Mit dem Motto "Sein & Schein" rücken diesmal Mythen und Legenden sowie Handwerkskünste in den Fokus - illusionistische Malerei, Materialimitate oder Restaurierungen. Der Tag des offenen Denkmals ist laut DSD "die größte Kulturveranstaltung Deutschlands". Seit 1993 wird sie von der Stiftung bundesweit koordiniert. Ziel ist es, eine möglichst große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland zu erzielen. Vor Ort wird der Aktionstag von unzähligen Veranstaltern - Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen, aber auch ehrenamtlichen und hauptamtlichen Denkmalpflegern - gestaltet.

Info unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

© SZ vom 15.04.2021 / stsw
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