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Strahlenschutz:Initiativen warnen vor Mobilfunk-Belastung

Mehrere Bürgerinitiativen aus dem Alpenvorland fordern, die Belastung der Bevölkerung durch Mobilfunk zu senken. Die 5 G-Gegner beziehen sich dabei auf eine Veröffentlichung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), in der Bezug genommen wird auf eine Studie der Jacobs Universität Bremen. Die Universität hatte bei Tierversuchen herausgefunden, dass sich schon eine geringfügige Strahlenbelastung signifikant auf das Tumorrisiko auswirke. Das BfS schränkt zwar ein, dass Ergebnisse von Tierversuchen nur begrenzt auf den Menschen übertragbar seien. Die Bürgerinitiativen fordern trotzdem, dass 5 G erst nach einer Gesundheitsverträglichkeitsprüfung eingeführt werden solle. Zu dem Zusammenschluss der 5 G-Gegner gehören derzeit 40 Bürgerinitiativen, darunter auch die Mobilfunkkritiker von 5 G-Geretsried, Mobilfunk Holzhausen, Stoppt 5 G in Lenggries, 5 G-freies Münsing, Wolfratshausen zum Schutz vor Elektrosmog, der Arbeitskreis Schutz vor Elektrosmog Icking, die Aktion Antenne Penzberg und die Initiative Wackersberg.

© SZ vom 23.02.2021 / bene
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