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Reichersbeuern/Greiling:Fusion zweier Bauhöfe

Reichersbeuern und Greiling wollen Gemeindewerke gründen

Reichersbeuern und Greiling wollen ihre Bauhöfe zusammenlegen und dafür gemeinsame Gemeindewerke gründen. Ziel sei es vor allem, die Investitionskosten zu reduzieren und die Einsätze der Bauhof-Mitarbeiter bedarfsgerechter zu organisieren, teilt Bürgermeister Anton Margreiter (FWG) aus Greiling mit. Welche Rechtsform die neuen Gemeindewerke bekommen sollen, ist noch unklar. Denkbar wären ein kommunaler Zweckverband, ein kommunales Tochterunternehmen oder auch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Greiling hat dafür ein Beratungsbüro engagiert, das seine Vorschläge den Gemeinderäten in der Sitzung am Dienstag, 9. August, unterbreiten wird. Am selben Tag befasst sich auch der Gemeinderat in Reichersbeuern mit dieser Fusion.

Beide Kommunen wollen mit diesem Schritt zum einen die Kosten für Anschaffungen ihrer Bauhöfe verringern. Geplant ist Margreiter zufolge zum Beispiel ein gemeinsames Silo für Streusalz. Andererseits geht es auch darum, die Arbeit der Beschäftigten effektiver zu gestalten. Ein Personalabbau ist mit der Gründung der Gemeindewerke nicht verbunden. Das geht auch kaum: Reichersbeuern hat lediglich zwei Vollzeitstellen im Bauhof, Greiling eine. Die drei Mitarbeiter seien immerhin für rund 4000 Einwohner zuständig, sagt Margreiter. "Das Personal wird auf alle Fälle so bleiben, wir werden nur die Schwerpunkte ein wenig verlagern."

Welche Rechtsform am ehesten in Frage käme, möchte der Greilinger Bürgermeister nicht präjudizieren. Noch sei nichts spruchreif, sagte er: "Da gibt es viele Für und Wider, das müssen wir ausdiskutieren." Ernst Dieckmann (FWG), Bürgermeister von Reichersbeuern, weilt in Urlaub und war deshalb am Montag nicht zu erreichen.

Der Gemeinderäte Reichersbeuern und Greiling tagen am Dienstag 9. August, jeweils von 19.30 Uhr an, im Sitzungssaal des jeweiligen Rathauses.