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Neubau genehmigt:Mehr Betten für die Buchberg-Klinik

Buchbergklinik

Die Buchberg-Klinik an der Tölzer Wengleinstraße erhält ein neues Bettenhaus für 80 Patienten.

(Foto: Manfred Neubauer)

Tölzer Reha-Einrichtung darf fünfgeschossigen Anbau errichten

Die Median Buchberg-Klinik in Bad Tölz mit ihren bislang 241 Betten wird erweitert. Am Dienstag haben die Mitglieder des Tölzer Bau- und Entwicklungsausschusses einen entsprechenden Antrag genehmigt. Neu gebaut werden soll ein fünfgeschossigen Bettenhaus mit 76 Patientenzimmern und 80 Betten sowie Aufenthaltsbereichen im Erdgeschoss. Ein Technikraum soll auf einem Teil des Gebäudes als sechstes Geschoss platziert werden.

Für den Bereich der Rehabilitationsklinik für Neurologie, Orthopädie und Kardiologie gibt es einen gültigen Bebauungsplan. Allerdings kollidierte das Bauvorhaben in einigen Bereichen mit den Festsetzungen. So überschreitet die Wandhöhe an der geplanten Technikzentrale die zulässigen Festsetzungen um 2,82 Meter. Die Höhe der Abgrabung überschreitet die Zulässigkeit um 50 Zentimeter und die Abstandsflächen des Neubaus überschneiden sich partiell mit denen des Bestandsgebäudes. Stadtbaumeister Hannes Strunz empfahl dennoch, den Abweichungen zuzustimmen. Zum einen, weil die überschrittene Wandhöhe nur einen untergeordneten Teil des Gebäudes betreffe, die Abgrabung aus topografischen Gründen schlüssig und nötig sei und die Überdeckungen der Abstandsflächen geringfügig seien. Die davon betroffenen Räume seien keine Bewohnerzimmer, sondern Aufenthaltsräume respektive teils Technikräume. Andreas Wiedemann (FWG), der die Sitzung am Dienstag leitete, erklärte dazu, dass der Bebauungsplan entsprechend angepasst worden wäre, wären die Maße des Neubaus früher bekannt gewesen.

Auch die nötigen Stellplätze kann die Klinik bereits nachweisen: Ist das neue Bettenhaus in Betrieb, werden 145 Stellplätze nötig. 157 sind allerdings bereits auf dem Gelände vorhanden. Margot Kirste (FWG) fragte nach, ob die Versickerung des Niederschlagswassers auf der Fläche gesichert sei. Das konnte Strunz bejahen.

Kirste war allerdings obendrein "verwundert, dass der Stadtbaumeister die 2,82 Meter Höhenüberschreitung bei der Wand als unproblematisch erachtet". Strunz erklärte das abschließend damit, dass davon keine Nachbarn betroffen seien.