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Münsinger Politik:Neuer Spielplatz für Degerndorf

Verwaltung rechnet mit Gesamtkosten von 61 000 Euro

Nur noch ein kleiner Kletterturm mit Rutsche und ein Kletterbogen sind übrig geblieben: Für Kinder bietet der Degerndorfer Spielplatz im Ortszentrum derzeit kaum Spektakuläres. Denn aus Haftungsgründen musste die Kommune einiges demontieren. Bald schon soll es dort aber wieder um die 15 neue, attraktive Spielgeräte geben. Um den Platz attraktiv zu gestalten, hatten Degerndorferinnen Pläne gefasst und mit der Kommunalverwaltung zusammengearbeitet. Auf dieser Basis hat der Gemeinderat beschlossen, das Spielgelände zu erneuern. Die Verwaltung rechnet mit einer Summe von etwa 61 000 Euro inklusive Nebenkosten und Spenden in Höhe von um die 10 000 Euro. Damit bliebe ein finanzieller Eigenanteil von 51 000 Euro für die Gemeinde.

Für den Heinrich-Obermeier-Kindergarten dient der Spielplatz als Ausweichplatz. Die Anlage wurde aber seit 1997 nicht mehr erneuert. Es sei darauf geachtet worden, dass der künftige Platz für alle Altersgruppen zwischen drei und 15 Jahren nutzbar sei, sagt Bauamtsmitarbeiterin Susanne Öttl. Die Geräte sollten vielseitig und pädagogisch wertvoll sein. Auch der Inklusionsgedanke werde berücksichtigt.

Die SIK-Holgestaltungs GmbH ist beauftragt, den Spielplatz zu erneuern. Mit dem Unternehmen habe die Kommune schon gute Erfahrungen bei der Anlage beim Münsinger Vereinszentrum am Hartlweg gemacht, so Öttl. Sie stehe für nachhaltige Rohstoffe und langlebige Spielgeräte. Voraussichtlich im Frühjahr könne mit den Arbeiten begonnen werden, schätzt Öttl.

© SZ vom 16.12.2020 / bene
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