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Münsing:Breitband erst in zwei Jahren

Die Münsinger Ortsteile Schechen, Weidenkam/Strobelmühle, Sonderham, Bolzwang und Attenkam sollen schnelle Internetverbindungen über Glasfaser bis in die Häuser bekommen. Bis es soweit ist, kann es aber noch dauern: Die Gemeinderäte haben am Dienstag dafür gestimmt, die Deutsche Telekom mit dem Ausbau zu beauftragen. Noch fehlt aber der Förderbescheid für staatliche Zuschüsse. Liegt dieser vor, will die Kommune möglichst noch in diesem Jahr einen Kooperationsvertrag mit der Telekom abschließen. Laut Peter Ditz vom Büro Corwese - es berät die Kommune beim Breitbandausbau - könne es danach bis zu 24 Monate dauern, bis das Netz ausgebaut sei. Die Investitionskosten werden rund 337 000 Euro betragen, etwa 67 000 Euro müsste die Kommune übernehmen. In Degerndorf, Ambach und Sankt Heinrich betreibt DSL mobil das Internetnetz. Wie Ditz sagte, gewährleiste das Unternehmen mittels der Vectoring-Technik Bandbreiten von 30 Megabit pro Sekunde. Wegen der Technologie könne das Breitbandnetz über die herkömmliche Infrastruktur nicht weiter ausgebaut werden. Deswegen will die Gemeinde versuchen, für die drei Ortsteile Fördermittel des Bundes zu erhalten und so Glasfaserverbindungen bis in die Haushalte möglich zu machen. Die Anwohner der drei Ortsteile sollen zum Stand der Breitbandversorgung befragt werden.