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Klimaschutz lokal:Umweltziele für Heilbrunn

Energiebeauftragter führt Gespräche zu Hackschnitzelkraftwerk

Seit den jüngsten Kommunalwahlen gibt es in Bad Heilbrunn einen Umwelt- und Energieausschuss, der sich mit den Möglichkeiten und Zielen des Klimaschutzes auseinandersetzt. In der jüngsten Gemeinderatssitzung legte nun der Energiebeauftragte Norbert Deppisch (Grüne) einen ersten Bericht vor. "Im Jahr 2035 wollen wir soweit sein, nur noch Co₂-neutralen Strom zu produzieren". Dazu sei die Verdopplung der Photovoltaik-Anlagen bis 2025 ein wichtiger Schritt. Eine Photovoltaik-Anlage erzeugt aus Sonnenergie Strom, der vom Betreiber selber genutzt werden kann oder ins Netz eingespeist wird. Kommunen und Landkreise, die sich unter dem Dach der Stiftung "Energiewende Oberland" zusammengeschlossen haben, haben sich dem Ziel verschrieben, bis zum Jahr 2035 komplett unabhängig von fossilen Energiequellen zu sein. "Ein Meilenstein zum Erreichen der Energieziele der Gemeinde könnte ein neues Hackschnitzelkraftwerk am Krebsbach werden", sagte Deppisch. "24 Anlieger haben Interesse an einer Beteiligung bekundet", berichtete er von ersten Gesprächen mit Anwohnern. Allerdings gab es ihm zufolge auch Stimmen, die befürchteten, die Kosten könnten zu hoch ausfallen.

© SZ vom 18.12.2020 / SFR
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