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In Geretsried:"Isarwinter" statt Christkindlmarkt

Der traditionelle Christkindlmarkt auf dem Karl-Lederer-Platz in Geretsried fällt coronabedingt aus, doch die Stadt bietet eine Alternative. Bürgermeister Michael Müller (CSU) hat dies am Dienstag im Stadtrat bekannt gegeben: An den vier Adventssamstagen bieten verschiedene Gewerbetreibende kunsthandwerkliche Waren sowie Bratwürste oder Lebkuchen an - allerdings alles nur zum Mitnehmen. Es herrscht Masken- und Abstandspflicht und ein Verbot, Alkohol an Ort und Stelle zu konsumieren. Ein Securitydienst soll all dies kontrollieren.

Schon an diesem Donnerstag wird auf dem Platz mit dem Aufbau der Buden begonnen. Viele der etwa 30 Standbetreiber, die bisher auf dem Christkindlmarkt vertreten waren, haben abgesagt, da sie die Corona-Schutzmaßnahmen nicht gewährleisten könnten, so zum Beispiel die Landsmannschaften mit Glühweinausschank. Die Stadt habe gezielt Gewerbetreibende angesprochen, erklärt Rathaussprecher Thomas Loibl, die auch schon Erfahrung mit Hygienekonzepten hätten. Unter den Teilnehmern des Markts, der analog zum "Isarsommer" mit seinen Konzerten nun "Isarwinter" heißt, sind: die Confiserie Högl mit Lebkuchen und Mandeln, die Ratsstuben mit Grillwaren, der Trägerverein Jugend- und Sozialarbeit mit Adventskalendern und Plätzchen und der Caritas-Kindergarten mit Selbstgebasteltem. An einigen Buden gibt es Dekoartikel und Strickwaren. Wein und Crêpes sind wie alles Ess- und Trinkbare nur zum Mitnehmen.

Die Buden werden in größeren Abständen aufgebaut, und zwar in den Bereichen zwischen Hofpfisterei und Edeka sowie auf der Nordseite des Karl-Lederer-Platzes zwischen Subway und Osiander. Geöffnet ist an allen vier Adventssamstagen von 12 bis 18 Uhr; das erste Mal also schon am 28. November.

© SZ vom 26.11.2020 / fam
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