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Ickinger Politik:Radweg und Notverbund

Teilstück an der B 11 bis Holzen soll bis August 2021 gebaut werden

Ein Abschnitt des lange gewünschten Radwegs entlang der Bundesstraße 11 von Ebenhausen bis Icking kann Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI) zufolge endlich realisiert werden. Und mit dem Bau des Radweges kann auch die Leitung für den Wassernotverbund mit der Gemeinde Schäftlarn verlegt werden, was für Icking Kosten spart. "Günstiger werden wir nicht an diese Leitung kommen", freute sich die Rathauschefin in der Sitzung des Gemeinderats am Montag.

Nachdem Grundstücksverhandlungen offenbar erfolgreich verlaufen und die diesbezüglichen Angelegenheiten "weitestgehend zwischen allen Beteiligten geklärt" sind, wie Reithmann sagte, könne der Radweg auf der Ostseite der B11 nun schon mal von Ebenhausen bis zur Einmündung Holzen gebaut werden. Das Staatliche Bauamt Weilheim habe vor, das Radwege-Teilstück im August 2021 fertigzustellen, so die Bürgermeisterin. Die Behörde wird Reitmann zufolge die Arbeiten für die neue Wasserleitung dann gemeinsam ausschreiben. Dafür benötige das Staatliche Baumt ein entsprechendes Leistungsverzeichnis von der Gemeinde. Nach einer Schätzung belaufen sich die Kosten für die Verbundleitung auf etwa 100 000 Euro netto. Für diesen Bauabschnitt strebt Icking eine Aufteilung der Kosten je zur Hälfte mit der Gemeinde Schäftlarn an.

Die Planungen der restlichen Strecke, die Einbindung in das Ortsnetz und die Planungen des Überhebepumpwerks für den Notverbund werden dann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, schloss Reithmann.

© SZ vom 25.11.2020 / cjk
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