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Ickinger Politik:Per fliegendem Fuchs ins Spielplatz-Nest

In Icking ist es ausdrücklich erwünscht, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen für die Gemeinde kundtun - das gilt auch für die jüngsten Einwohner. Deshalb hatte die Familienreferentin Sabrina Stör gemeinsam mit Bürgermeisterin Verena Reithmann und Vize-Rathauschefin Claudia Roederstein (beide UBI) Ende vergangenen Jahres die Kindergarten- und die Grundschulkinder in der Isartalkommune dazu aufgerufen, Vorschläge einzureichen, wie der Spielplatz an der Evangelischen Kirche noch schöner und spannender gestaltet werden kann. Sie sollten sagen, wie ihnen der Spielplatz im aktuellen Zustand gefällt, was sich verändern sollte und ob sie ein zusätzliches Spielgerät wünschen. Zahlreiche Einsendungen gingen daraufhin im Rathaus ein, und ein Modell im Sitzungssaal zeigte Anfang des Jahres die fantasiereichen Vorstellungen und Impulse der Ickinger Kinder für ihren künftigen Spielplatz.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung fiel nun auch der entsprechende Beschluss, zunächst zwei der besonders oft genannten Wünsche umzusetzen. Icking schafft demnach einen Flying Fox an, eine etwa 25 Meter lange Seilbahnrutsche, die für Kinder ab drei Jahren geeignet sein wird. Außerdem wird auf dem Spielplatz eine kleine Nestschaukel installiert. Dafür wird eine bestehende Doppelschaukel etwas versetzt.

Insgesamt rechnet die Kommune mit Kosten von etwa 16 000 Euro, den Bau der Geräte übernimmt ein Hersteller aus der Region. Doch bei den zwei Anschaffungen soll es nicht bleiben - in den kommenden Jahren will die Kommune weiter sukzessive an der Verbesserung des Spielplatzes arbeiten und darin investieren.

© SZ vom 23.04.2021 / cjk
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