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Icking:Eine Frau fürs Babyfrühstück

Sabrina Stör kümmert sich um die Belange Ickinger Familien.

(Foto: Harry Wolfsbauer)

Sabrina Stör ist Ickings neue Familienreferentin

Icking hat mit Sabrina Stör wieder eine ordentliche Familienreferentin. Die neue Amtsinhaberin will zusätzlich zu ihrem Kerngebiet wieder mehr Jugendarbeit machen, was ganz im Sinn der Gemeinde ist. Als Lehrerin mit pädagogischen Kenntnissen traue sie sich das durchaus zu, sagte Stör, die seit Mai die Grünen im Gemeinderat vertritt, am Montag in der Sitzung. Als Mutter von drei Kindern, die alle unterschiedliche Betreuungseinrichtungen besuchen, sei sie außerdem gut vernetzt. "Ich kriege viel mit, was in Icking los ist", sagte Stör.

Ihre Aufgabe sieht sie darin, dem Gemeinderat zu vermitteln, "was die Familien für Bedürfnisse haben". Als eine ihrer ersten Handlungen kündigte sie an, das Ickinger Babyfrühstück wieder öfter stattfinden zu lassen. Der Posten der Familienreferentin war lange verwaist, nachdem sich für Vorgängerin Claudia Roederstein kein Ersatz finden ließ. Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI) dankte Kelly Wright, die als Nicht-Gemeinderätin 2014 eingesprungen war, um die Lücke als so genannte Familienbeauftragte zu schließen. Reithmann erklärte, dass sich die Ablösung jetzt angeboten habe, da Wrights Kinder mittlerweile so gut wie erwachsen seien.

© SZ vom 28.10.2020 / shau

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