Geretsried:Grund für Fehlfunktion bei Amokalarm gefunden

Nach dem falschen Amokalarm vom Montag am Schulzentrum Geretsried ist das Landratsamt der Frage nachgegangen, warum die entsprechende Durchsage nur im direkt angrenzenden Gymnasium zu hören war, nicht aber in der Realschule, wo der Alarm eigentlich ausgelöst worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen ist diese im Ernstfall womöglich tödliche Fehlfunktion darauf zurückzuführen, dass die Lehrkraft, die in der Realschule versehentlich die Amokdurchsage aktiviert hatte, nach ihrem Fehler umgehend versucht hat, den Alarm wieder abzustellen. Dadurch sei, so die Erklärung aus der Kreisbehörde, die Durchsage nur im Gymnasium abgespielt worden, nicht aber in der Realschule. An der Technik hat es demnach also offenbar nicht gelegen. René Beysel, Hauptamtsleiter im Landratsamt, wird sich am Donnerstag dennoch mit den Schulleitern Christoph Strödecke (Gymnasium) und Christine Venus-Michel (Realschule) treffen, um die Vorkommnisse noch einmal persönlich zu besprechen. Am Schulzentrum war am Montag gegen 10.45 Uhr Alarm ausgelöst worden. Am Gymnasium hatten sich die Schüler daraufhin für 40 Minuten in ihren Klassenzimmern verschanzt.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB