Freizeit in Bad Tölz-Wolfratshausen:Hilfe auf der Piste

Tölzer Chefärzte erklären, was bei Skiunfällen zu tun ist

Trotz 2 G und Maskenpflicht am und im Lift ist der Andrang in den Skigebieten im Oberland groß. Neben der Einhaltung der Regeln des Infektionsschutzgesetzes gilt es zudem, sicher die Piste runter zu kommen. Rund 38 000 verletzte deutsche Skifahrer zählte der Deutsche Skiverband in der vergangenen Saison, rund 1500 Patienten versorgt die Tölzer Stadtklinik nach Skiunfällen durchschnittlich zwischen Dezember und März. Deshalb erklären die Chefärzte Prof. Peter C. Kreuz und Harald Rieger der Asklepios Stadtklinik in einer Pressemeldung, wie sich Skiunfälle vermeiden lassen und was bei Notfällen auf der Piste zu tun ist. Vor der Abfahrt sind die Überprüfung des Materials, sowie die Anpassung der Einstellungen an das Körpergewicht und die -größe obligatorisch. Ein Aufwärmtraining senke das Verletzungsrisiko. "Das Wichtigste beim alpinen Skisport ist ein gut sitzender Helm. Kommt es zum Sturz, kann er einen Teil des Aufpralls dämpfen und so lebensbedrohliche Verletzungen verhindern", erklärt Kreuz. Tut sich ein Wintersportler auf der Piste weh, ist es wichtig, ihn und den Unfallbereich mit Skistöcken und Skiern abzustecken und zu sichern. Dann muss die Bergwacht verständigt werden. Bis zum Eintreffen der Retter darf das Opfer auf keinen Fall unterkühlen und sollte mit Jacken warmgehalten werden. "In der Zwischenzeit ist die oder der Betroffene vorsichtig abzutasten, um zu klären, wo der Schmerz liegt", schließt Rieger.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB