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Eigentum:Ickinger Grundsteuer bleibt unter Durchschnitt

Die Isartalkommune Icking ist bekannt für ihre großen Grundstücke, auf denen zumeist alleinstehende Häuser gebaut sind. Dem Villenort-Charakter unweit von München entsprechend hoch sind die Grundstückspreise. Bodeneigentümer hingegen wurden, wenn es um die jährliche Grundsteuer ging, bislang nicht über Gebühr zur Kasse gebeten, im Gegenteil: Legt man die Daten 2019 zu Grunde, hat die Gemeinde Icking mit einem Hebesatz von 280 Prozent den zweitniedrigsten im Landkreis. Laut Kämmerer Stefan Fischer liegt der Durchschnittssatz im Kreis bei 353 Prozent. Auch wenn eine Anhebung auf den Nivellierungssatz von 310 schon länger diskutiert und von der Verwaltung empfohlen wird: In Icking bleibt es vorerst bei den 280. Zwar wird die Gemeinde bei der Berechnung der Steuerkraft so gestellt, als nähme sie den Nivellierungssatz ein, auch bei der Berechnung der Kreisumlage zahlt die Gemeinde drauf. Trotzdem erachtete der Gemeinderat am Montag eine Erhöhung angesichts der finanziellen Gesamtlage vieler Bürger während Corona als nicht sinnvoll.

© SZ vom 24.02.2021 / cjk
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