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Bad Tölz:Kalligrafie als Kunstform

Birgit Haas-Heinrich befasst sich mit den Menschenrechten

Nach der Sommerpause des Tölzer Kunstsalons, stellt von Samstag, 3. September, an die Kalligrafin und zweite Vorsitzende des Tölzer Kunstvereins zum aktuellen Thema Menschenrechte in den vereinseigenen Räumen aus.

"Kalligrafie ist die Kunst des schönen Schreibens, die Birgit Haas-Heinrich par excellence beherrscht", schreibt der Verein. So erstelle sie unter anderem seit einigen Jahren Einträge ins Goldene Buch der Stadt Bad Tölz, Urkunden zu jeglichen offiziellen und inoffiziellen Anlässen oder führe sonstige Auftragsarbeiten aus. Zur Kalligrafie kam die Künstlerin nach einiger Zeit der Malerei mit verschiedenen Techniken, wie Aquarell-, Öl-und Acrylfarben. "Wer zeichnen und malen kann, sollte auch schreiben können": Nach dieser persönlichen Erkenntnis widmete sie sich mehr und mehr der Schriftkunst und fand darin für sich ihr künstlerisches Ausdrucksmittel.

"Menschenrechte", in diesem Zyklus, der über zwei Jahre hinweg entstand, setzt sich die Künstlerin mit der UN-Menschenrechts-Charta auseinander. Die 30 Artikel der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" werden auf unterschiedlichste Art "kalligrafisch" dargestellt und interpretiert. So finden sich klassische Kalligrafien neben expressiven, vielschichten Arbeiten. Es zeigt sich auch die große Spannbreite der Ausdrucksmöglichkeiten durch die Verwendung von klassischen Schreibwerkzeugen wie Bandzug-, Redis- oder Spitzfeder, speziellen Kalligrafie-Werkzeugen oder ganz ungewöhnlichen Schreibutensilien.

Die Vernissage findet am 3. September von 19 Uhr an im Tölzer Kunstsalon, Marktstraße 6, Beletage, statt. Die Ausstellung ist jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Am letzten Ausstellungstag, Samstag, 17. September, findet von 16 bis 18 Uhr eine Finissage statt. Zu den Öffnungszeiten ist die Künstlerin persönlich anwesend.