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Arbeitsintensives Jahr für den Sportreferenten:Wolfgang Werner will neue Sportlerehrung

Der städtische Sportreferent Wolfgang Werner (SPD) geht einem arbeitsintensiven Jahr entgegen: Die Sportlerehrung will er neu durchdenken, ein Gipfeltreffen der zahlreichen Geretsrieder Fußballvereine initiieren und seine Sportagenda 2025 auf den Weg bringen. Diese Vorhaben zählten am Donnerstag auch zu den Themen auf Werners Veranstaltung "Wo drückt der Turnschuh?", zu welcher der Sportreferent einmal im Halbjahr ins Rathaus einlädt.

15 Vereinsvertreter und Werners Wolfratshauser Pendant Maximilian Schwarz (BVW) hatten am Runden Tisch Platz genommen. Sie besprachen Angelegenheiten, die so neu nicht sind. Ganz oben auf der Agenda stand der Sportentwicklungsplan. Den will Werner mit seinem zur Stadtratssitzung am Dienstag eingereichten Antrag fortschreiben und die Bürger beteiligen. Doch das Rathaus hatte dagegen entschieden. Es hält dafür nun eine neue Stelle im Haushaltsplan 2018 frei. Der städtische Ausschuss für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport wird sich in seiner nächsten Sitzung mit Fragen der Umsetzung beschäftigen. Dagegen plant Werner unabhängig davon ein Auftaktveranstaltung für die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans im kommenden Frühjahr. Koppeln will er diese mit dem Leitbild.

Die Vereinsvertreter begrüßten Werners Vorstoß und machten Vorschläge zur Umsetzung. Fried-Thorsten Jantzen aus Wolfratshausen, Mitinitiator der Bürgerbegehren zum interkommunalen Hallenbad, schlug vor, dass die beiden Nordlandkreisstädte ihren Sportentwicklungsplan gemeinsam fortschreiben. Werner will an Schwarz herantreten, sich aber auf Geretsried konzentrieren. Das brauche dringend eine gut durchdachte Sportlerehrung, findet Werner: Heuer hätten die Vereine kaum Vorschläge gemacht, wohl auch, weil die Nominierungsphase in die Sommerferien fiel. Werner will anregen, die Sportlerehrung auf einen anderen Monat als November zu verlegen.