Alpenvorland:Viel Arbeit für Bergwacht Lenggries

Ein missglückter Sprung mit dem Rad, ein abgetrennter Daumen und eine Beinverletzung: Die Bergwacht Lenggries musste am vergangenen Wochenende drei Menschen retten, die in höchst unterschiedliche Unfälle verwickelt waren. Zunächst war ein 30 Jahre alter Mann aus St. Pölten am Bikerpark in Lenggries bei einem Sprung von einer Schanze gestürzt. Dabei zog er sich Verletzungen an der Schulter und am Thorax zu und musste nach der Erstversorgung durch den Bergwacht-Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Wenige Stunden später wurden die Lenggrieser als Erstversorger für den Regelrettungsdienst alarmiert. Ein 45-Jähriger Landwirt hatte sich beim Arbeiten mit einem Winkelschleifer den Daumen abgetrennt. Die Bergwacht und der Notarzt versorgten den Mann nahe der Denkalm und organisierten einen Hubschrauber, der den Lenggrieser ins Unfallkrankenhaus Murnau flog. Zuletzt stürzte ein Münchner nahe des Guffelgrabens am Geierstein und zog sich eine Oberschenkelzerrung zu. Fünf Retter der Lenggrieser Bergwacht brachten den Wanderer schließlich mit einer Trage ins Tal.

© SZ vom 15.09.2021 / cjk
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