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Vorschau:Räume schaffen

Die ehemalige Stiftung Nantesbuch präsentiert ihre Pläne und den neuen Namen "Kunst und Natur"

Von Sabine Reithmaier, Bad Heilbrunn

Neuer Name, neues Programm: Die Stiftung Nantesbuch, 2012 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründet, hat sich in Stiftung Kunst und Natur umbenannt. Damit rückt die gemeinnützige Institution ihr zentrales Anliegen stärker in den Fokus: Räume zu schaffen, in denen man sich mit Kunst und Natur auf ganz unterschiedliche Art auseinandersetzen kann. Hören, sehen, schmecken, riechen und fühlen seien ebenso notwendig für das Erfassen und Beantworten der Fragestellungen wie der intellektuelle Diskurs, schreibt der Geschäftsführer Börries von Notz.

Neben Nantesbuch in Bad Heilbrunn gehört zur Stiftung das Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg, ein Ausstellungshaus für Kunst und Natur. Künftig finden sich Programme, Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekte der Stiftung auf der gemeinsamen Internetseite www.kunst-und-natur.de. Von hier gelangt man auf die Standortseiten www.nantesbuch.de und www.museum-sinclair-haus.de. Mit dem überarbeiteten Webauftritt startet die Stiftung auch einen neuen digitalen Raum: Das Journal Kunst und Natur. In unregelmäßigen Abständen sollen hier Menschen, die viel zu den Themen der Stiftung zu sagen haben, erzählen, bloggen, gestalten oder schreiben. Noch ist die Anzahl der Texte überschaubar. Veranstaltungen finden derzeit nur digital statt. Geplant sind künstlerische Interventionen zum Mitmachen, Online-Spazierflüge oder digitale Gespräche. #philosophytogo nennt sich der Abend, in dem der Philosoph Manuel Scheidegger das Publikum in einen interaktiven Denkraum führt und zum Nachdenken einlädt über Fragen wie "Wenn wir Pflanzen sind, sind wir Blumen oder Bäume?" (Do., 25. Feb., 19.30 Uhr). Am 2. März (12.30 Uhr) gibt es einen digitalen Gesangsabend mit der Berliner Elektropop-Musikerin Bernadette La Hengst.

Alle Termine finden sich unter www.kunst-und-natur.de/ueberall, sind online buchbar und kosten mittags 5 Euro, abends 7,50 Euro.

© SZ vom 25.02.2021
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