"Würmregion 2035+":Acht Kommunen, eine Vision

"Würmregion 2035+": Viele Bürgermeister, gemeinsame Ziele: Mit dabei sind Rudolph Haux aus Krailling und Patrick Janik aus Starnberg (oben, von rechts) sowie Brigitte Kössinger aus Gauting (unten).

Viele Bürgermeister, gemeinsame Ziele: Mit dabei sind Rudolph Haux aus Krailling und Patrick Janik aus Starnberg (oben, von rechts) sowie Brigitte Kössinger aus Gauting (unten).

(Foto: Fregionalmanagement München Südwest/oh)

Politiker entwerfen Konzept für mehr bezahlbaren Wohnraum und weniger Verkehr

Von Michael Berzl, Gauting

Zu viel Verkehr, zu wenige Wohnungen, die sich ein Normalverdiener leisten kann, und zugleich enormer Siedlungsdruck: Das sind Probleme, die sich im Südwesten von München besonders stark bemerkbar machen. Kommunalpolitiker von Hadern bis Starnberg wollen daher zusammenarbeiten, um gemeinsam Lösungen zu finden. Das als Verein organisierte und vom Wirtschaftsministerium geförderte "Regionalmanagement München Südwest" mit Sitz im Gautinger Rathaus bietet das organisatorische Dach dafür. Beteiligt sind die Gemeinden Gauting, Krailling, Neuried, Gräfelfing und Planegg sowie die Städte München, Starnberg und Germering. "Es ist wichtig, dass wir zusammen die notwendigen Grundlagen schaffen, um für die Menschen unserer Region bezahlbaren Wohnraum, eine nachhaltige Mobilitätsstruktur sowie ein zusammenhängendes Radwegenetz zu ermöglichen", sagt Starnbergs Bürgermeister Patrick Janik zur Arbeit des Vereins. Nach mehreren Workshops und vielen Gesprächen mit Bürgern liegt nun eine "Vision Würmregion 2035+" vor, in der die Kommunen vielfältige Ziele formulieren. Dazu zählen bessere Radwege, neue Buslinien und bezahlbarer Wohnraum.

© SZ vom 18.12.2020
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