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Würdigung:Tutzing zeichnet Magazin aus

Wilhelm-Hausenstein-Kulturpreis geht an "Tutzinger Nachrichten"

Das ehrenamtliche Redaktionsteam der "Tutzinger Nachrichten" wird in diesem Jahr mit dem Wilhelm-Hausenstein-Kulturpreis der Gemeinde Tutzing ausgezeichnet. Das beschloss der Gemeinderat und folgte damit der Empfehlung der Jury mit Bürgermeisterin Marlene Greinwald, Kulturreferentin Brigitte Greinwals, Maximilian Levasier, Verena von Jordan-Marstrander und Thomas von Mitschke-Collande.

Der Gemeinderat begründet seine Entscheidung "mit der langjährigen wichtigen Funktion des diesjährigen Preisträgers für Tutzings Bürgerschaft". Die Tutzinger Nachrichten würden seit 36 Jahren Monat für Monat ehrenamtlich von Bürgern für Bürger erstellt und informierten kostenfrei über das Geschehen am Ort. Sie deckten ein breites Themenspektrum ab, darunter Ortspolitik- und geschichte, Kultur, Kirchen, Schulen, Vereine, Sport, Tourismus, Verkehr, Handel und Gewerbe. In ihrer Gesamtheit bildeten die Hefte "ein wertvolles Nachschlagewerk" über fast vier Jahrzehnte der Entwicklung des Ortes. Ins Leben gerufen haben die Tutzinger Nachrichten der Optik- und Akustikunternehmer Peter Gsinn, heute Ehrenvorsitzender des als Verein organisierten 16-köpfigen Redaktionsteams, und der Finanzmann Alfons Mühleck. Seit 2005 ist Elke Schmitz die 1. Vorsitzende und presserechtlich verantwortlich.

Der Wilhelm-Hausenstein-Preis wird seit 2007 jährlich für hervorragendes kulturelles Wirken vergeben. Er ist mit 2000 Euro dotiert. Benannt ist er nach dem Reiseschriftsteller und Kunsthistoriker Wilhelm Hausenstein. Er gilt als einer der bedeutendsten Kunsthistoriker, Kritiker, Schriftsteller und Übersetzer seiner Zeit. Von 1932 bis 1950 lebte er in Tutzing. In diesem Jahr wird der Preis erstmals in der Sparte Schrifttum vergeben. Bisherige Preisträger sind unter anderem das Kino Kurtheater Tutzing, die Tutzinger Gilde, der Tutzinger Brahmstage-Verein und die Kirchenmusikerin Helene von Rechenberg.

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