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Wörthsee:Bus zum Kuckucksheim muss warten

Das Kuckucksheim ist die größte Wohnsiedlung der Gemeinde Wörthsee - und bisher ohne Busanbindung. Das soll sich ändern, darüber ist sich der Gemeinderat Wörthsee einig. Allerdings nicht so, wie es die Grünen beantragt hatten. Demnach sollte entweder die Buslinie 928 oder die 923, die jetzt beide im Halbstundentakt zwischen Etterschlag und dem Bahnhof Steinebach verkehren, künftig über das Kuckucksheim fahren. Mehrere Gründe sprechen laut Verwaltung aber gegen diese Lösung.

So würde damit der attraktive Takt entlang der Etterschlager Straße wegfallen. An der Kuckuckstraße und an der Jägerstraße müsste beidseitig ein absolutes Halteverbot erlassen werden, damit die Busse überhaupt durchkommen, wodurch die absolut gerade Jägerstraße "wohl wieder zum Rasen verleiten" würde. Das größte Problem aber stellten winterliche Straßenverhältnisse dar. In dem Bereich gebe es Steigungen und großes Gefälle. Der Winterdienst der Gemeinde müsste dort von November bis April ständig kontrollieren und die Fahrbahn von Eis und Schnee befreien. "Personell nicht leistbar", hieß es in der Sitzung. Trotzdem soll das Ziel, das Kuckucksheim an das Busnetz anzubinden, weiterverfolgt werden, "vorbehaltlich der Kosten".

© SZ vom 25.09.2020 / csn

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