Weßling Zweite Runde im Modellprojekt für Radler

Das Modellprojekt für den Radverkehr in Weßling geht in die zweite Runde. Mit diesem Projekt der AGFK Bayern (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen), der Obersten Baubehörde und der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg sollen neue Wege für Radler getestet werden. Die Gemeinde Weßling und der Landkreis Starnberg beteiligen sich daran. Am vergangenen Donnerstag ist die Wirkung neuer Hinweisschilder und Markierungen dokumentiert worden, teilt die Kreisbehörde mit.

Untersuchungsstrecke ist die Hauptstraße in Weßling mit ihrem Geh- und Radweg von der Einmündung der Gautinger Straße bis zum Nelkenweg. An ausgewählten Stellen wurde die Fahrbahn bereits mit einem Fahrradpiktogramm markiert und mit Hinweisschildern ausgestattet. Damit soll Autofahrern verdeutlicht werden, dass in diesem Bereich mit Radlern zu rechnen und deshalb erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme notwendig sind. Am Donnerstag ging es nun darum herauszufinden, ob das alles Wirkung hat. Dabei wurde der Verkehr auf Straße, Geh- und Radweg vier Stunden lang gefilmt. Mitarbeitern der TH Nürnberg befragten außerdem Rad- und Autofahrer stichprobenartig zur Wirkung der Schilder und Markierungen. Bereits im vergangenen September hatte es erste Videountersuchungen gegeben. Damit kann die Situation vor und nach der Kennzeichnung verglichen werden, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts.