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Weßling:Rebay will Bürgermeister "für alle" werden

Aus der FDP ausgetreten: Roland von Rebay, der 2009 neben Michael Muther (FW) Gegenkandidat der damals amtierenden Weßlinger Bürgermeisterin Monika Meyer-Brühl war.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Roland von Rebay ist bei der Kreisversammlung der FDP in Wörthsee aus dem FDP-Kreisvorstand ausgetreten. "Ich möchte bei der Kommunalwahl im März 2020 Bürgermeister für alle Weßlinger werden. Deshalb werde ich parteilos antreten", sagte der langjährige Gemeinderat. Inhaltlich möchte sich der 61-Jährige gegen eine Müllumladestation bei Hochstadt einsetzen, Wohnraum für Gering- und Normalverdiener schaffen, "ohne zuviel Fläche zu versiegeln", und eine Verkehrs- und Energiewende im Ort einleiten. Für seine Kandidatur braucht er noch Unterstützerunterschriften. Rebay hatte 2017 die CSU verlassen, der er einen "Rechtsruck" vorgeworfen hatte. Danach war er in die FDP eingetreten, er war bis dato der einziger Gemeinderat der Liberalen am Ratstisch. Von einer "parteiunabhängigen" Kandidatur erhofft er sich größere Chancen bei den Wählern. "In einem kleinen Ort wie Weßling ist es unabdingbar, dass Wähler in der Kommunalpolitik die Person sehen und nicht Parteipolitik wählen", erklärte Rebay.