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Utting/Hechendorf:Beachvolleyball und Skatepark am Ammersee

Im Westen des Fünfseenlands entstehen neue Sportanlagen, und Europäische Union zahlt kräftig mit. Das ermöglicht ein Förderprogramm, das auf mehrere Jahre angelegt und mit insgesamt 1,1 Millionen Euro ausgestattet ist. Ein Steuerkreis mit Vertretern von Gemeinden sowie Partnern aus der Wirtschaft und dem sozialen Leben entscheidet jeweils, wer wieviel bekommt. Bei einer Sitzung im Schloss Seefeld fiel nun die Entscheidung für einen Sandplatz für Volleyball und Soccer im Freizeitgelände in Utting und einen Skaterpark in Hechendorf.

Der Beachvolleyballplatz, den der TSV Utting beantragt hat, kostet insgesamt 80 000 Euro und wird zur Hälfte aus EU-Mitteln gefördert. Zwei Spielfelder für die öffentliche Nutzung sollen dem Antrag zufolge direkt beim Freizeitgelände unmittelbar am Ammersee in der Nähe eines Radwegs entstehen. Die Umsetzung ist allerdings erst im nächsten Jahr vorgesehen. Federführend ist dabei der Sportverein, die Gemeinde und der Pächter des dortigen Campingplatzes werden das Projekt aber unterstützen. Verwaltet wird die Anlage dann von den Jugendlichen in der Beachvolleyballabteilung im TSV Utting, wo bereits ein Organisationsteam gegründet wurde. Die Benutzung soll kostenlos sein.

Die Gemeinde Seefeld hat den Skaterpark beantragt, der etwa 100 000 Euro kosten soll und ebenfalls zur Hälfte aus dem EU-Etat bezahlt wird. Die Anlage soll auf Grund der Gemeinde in der Nähe eines Basketballplatzes in Hechendorf entstehen. Jugendliche haben bereits Skizzen und Pläne angefertigt, wie diese Anlage aussehen soll. Dort ist auch ein Treffpunkt vorgesehen, angrenzend ist ein Fußball-Kleinspielfeld geplant. Die geplanten Freizeitanlagen in Utting und Hechendorf gehören zu dem Programm "Vernetzte Jugendplätze", auf das sich alle Mitgliedsgemeinden in der Leader-Aktionsgruppe (LAG) Ammersee geeinigt haben.

© SZ vom 04.06.2018 / rzl
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