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Starnberg:Kunst neben der Wiege

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(Foto: Ehret + Klein)

Neben der nicht unumstrittenen, magentafarbenen "Wiege von Starnberg", die vom Landratsamt noch immer nicht für Besucher freigegeben ist, hat eine weitere Zwischennutzung auf dem Areal an der Bahnhofstraße Quartier bezogen: Seit Freitag ist der Künstler Paulo de Brito in das Gebäude eingezogen, in dem zuvor der Fahrradladen "Bike It" und eine Fahrschule untergebracht waren. Der 1975 in Portugal geborene Maler, Zeichner und Bildhauer kann etwa ein Jahr lang die Räume als Atelier, Galerie und für Ausstellungen nutzen. Nach Lehr- und Wanderjahren, die ihn unter anderem nach Paris und Sizilien führten, ließ de Brito sich Ende der Neunzigerjahre in Feldafing nieder und entwickelte sein künstlerisches Potenzial weiter, er nahm Unterricht bei den Professoren Markus Lüpertz und Jerry Zeniuk sowie Werner Maier, Dozent für freie Malerei und Aktzeichnen in München. Gemeinsam mit seiner Frau Maria Rosina Lamp hat de Brito die erste Ausstellung organisiert: Bis 8. August sind Malerei, Installationen, Videoinstallationen und Skulpturen zu sehen. Besucher sind nach Voranmeldung willkommen: Der Künstler ist zur Terminvereinbarung per E-Mail an de.brito@freenet.de oder telefonisch unter 0176/20140211 zu erreichen.

© SZ vom 19.06.2021
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