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Starnberg:Frühförderstelle hilft Eltern in Corona-Zeiten

Die Lebenshilfe will mit ihren interdisziplinären Frühförderstellen in Starnberg und Gilching Eltern mit behinderten Kindern auch jetzt in Corona-Zeiten beistehen. Bei Bedarf sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Telefon oder E-Mail in der jeweiligen Einrichtung erreichbar. Weitere Informationen stehen unter www.lebenshilfe-starnberg.de. Die Frühförderstellen bieten Beratung und Unterstützung für Kinder im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter , die Besonderheiten in ihrer Entwicklung oder ihrem Verhalten zeigen, behindert oder entwicklungsverzögert sind. In der Regel werden die Kinder zur Einzelförderung in die Einrichtungen gebracht. Doch in jüngster Zeit sei man dabei, sich auf neue Lebensumstände in vielen Familien einzustellen, heißt es in einer Mitteilung der Lebenshilfe: "In den letzten Jahren haben sich die Lebenswelten der Familien stark geändert." Kinder besuchten immer früher eine Kindertageseinrichtung und verbrächten dort auch mehr Zeit. Außerdem hätten Eltern aufgrund ihrer Berufstätigkeit oft nicht die Möglichkeit, ihre Kinder zu den interdisziplinären Frühförderstellen zu bringen. Daher besuchen die Mitarbeiter mehr Kinder direkt daheim oder in Kindertagesstätten. Damit sie für diese Einsätze mobil sind, hat die Lebenshilfe Gilching zusätzlich zu zwei Fahrzeugen kürzlich ein neues Elektroauto erhalten. Bei der Frühförderstelle in Gilching sind elf Frühförderinnen und Frühförderer mobil im Einsatz, von Gilching bis Herrsching, Andechs, Inning und Geisenbrunn.

© SZ vom 07.04.2020 / manu

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