bedeckt München

Starnberg:Frank Hauser bleibt SPD-Ortsvorsitzender

Die Starnberger Sozialdemokraten haben ihren Ortsvereinsvorstand neu gewählt: Der bisherige SPD-Vorsitzende Frank Hauser wurde von den zwölf Delegierten wiedergewählt, stellvertretende Vorsitzende ist die 24-jährige Teresa Falk. Sie ersetzt Yves Meyer-Bülow, der aus persönlichen Gründen nicht mehr antrat. Ebenfalls neu im Vorstand ist Schriftführer Wolf-Michael Hannemann, Natascha Niederleitner bleibt Kassiererin. Alle Vorstandsmitglieder wurden geheim und ohne Gegenstimme gewählt. Beisitzer sind weiterhin Harald Schleer, Franz Schwarz und Herbert Sladek sowie Tim Weidner als Vorsitzender der Stadtratsfraktion.

Hauser überflog in seinem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten der SPD, die geprägt waren von Veranstaltungen, Landtags- und Europawahlkämpfen. Hauser hob die Entscheidung hervor, bei der Kommunalwahl frühzeitig Patrick Janik als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen: "Seine Wahl verbuchen wir auch als Erfolg der Starnberger SPD." Besonders freuen sich die Sozialdemokraten über die Wahl von Christiane Falk als dritte Bürgermeisterin. "Mit ihrer Erfahrung und Verbindlichkeit genießt sie in der Stadt höchste Anerkennung und hat sich dieses Amt mehr als verdient," erklärte Hauser. Die SPD habe auf die richtigen Themen gesetzt, beim Thema Wohnen etwa weise die Bevölkerung den Sozialdemokraten höchste Kompetenz zu.

Ebenfalls anwesend war Carmen Wegge, die bei der Bundestagswahl 2021 als SPD-Wahlkreiskandidatin für Starnberg antritt. Die 31-jährige Juristin ist seit 2013 in der Kommunalpolitik, im Vorstand der Münchener SPD und auf Landesebene der Jusos aktiv. Ihre Schwerpunkte sieht sie im Bereich "Armut und Sozialstaat" und in der Rechtspolitik. So hat sie den Widerstand gegen das ursprünglich geplante Polizeiaufgabengesetz mitorganisiert. Wegge ist verheiratet und hat sich neben vielen ehrenamtlichen Aktivitäten auch als "Poetry-Slamerin" in der Kulturszene einen Namen gemacht.

© SZ vom 26.10.2020 / phaa
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema