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Neuer Plan:Gymnasium: Sanierung nach Wasserrohrbruch

Das Starnberger Gymnasium ist nach 50 Jahren in weiten Teilen dringend sanierungsbedürftig: Schon vor Monaten hatte der Stadtrat ein Millionen schweres Paket geschnürt, um Fassaden, Verkabelungen und Elektroleitungen, Heizung sowie einen Physikraum auf den neuesten Stand zu bringen. Doch nun muss der Fahrplan geändert werden: Ein Wasserrohrbruch im ersten Obergeschoss des Gebäudeteils 5, in dem sich Duschen und Sanitäranlagen befinden, hat im Dezember massiven Schaden in einem darunter liegenden Unterrichtsraum verursacht. "Die Sanierung des Bauteils ist als sehr dringlich anzusehen", stellt die Stadtverwaltung fest; auch die Schulleitung bat darum, die Sanierung vorzuziehen. Hierzu müssen alle Sanitärleitungen erneuert werden, hinzu kommen Lüftungsgeräte, Fliesenarbeiten, Bodenbeläge, Elektroverkabelung, Beleuchtung und Decken. Die Generalsanierung des betroffenen Bauteils 5 für rund 1,8 Millionen Euro soll 2021 umgesetzt werden. Die für dieses Jahr geplante Sanierung der Fassade und des Physikraums wird auf 2021 verschoben.

© SZ vom 28.05.2020 / phaa

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