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Krailling:Mit schmerzenden Beinen

Startschuss zum 24. Kraillinger Duathlon am Sonntagmorgen.

(Foto: Arlet Ulfers)

277 Teilnehmer trotzen dem Wetter beim Duathlon

"Grausam", "eklig", "ungemütlich": Die Begeisterung der Teilnehmer des 14. Kraillinger Duathlons und Volksduathlons hielt sich am Sonntagmorgen in Grenzen. Der Grund war das nasse und kalte Wetter. "Das mag keiner", wusste auch Organisator Jan Heller, Triathlon-Abteilungsleiter beim TV Planegg-Krailling. "Doch ist's nun mal ein Outdoor-Sport." Für den Lauf, den viele Triathlethen als Formtest zum Saisonstart nutzen, hatten sich dennoch 277 Teilnehmer in allen Klassen angemeldet. Schließlich wurden über die Distanz von 10,4 Kilometer Laufen, 42 Kilometer Radfahren und 5,2 Kilometer Laufen die bayerischen und oberbayerischen Meister im Kurzduathlon gesucht. Eine Disziplin, die aufgrund der einseitigen Belastung für die Beine "härter als der Triathlon sei", wie Heller sagte.

Dass die Beine beim Wechsel auf die zweite Laufrunde schmerzten, war immer wieder zu beobachten. Sieger Roman Deisenhofer sagte später, er habe sie nach dem Radfahren kaum noch gespürt, so kalt seien sie gewesen. Der Profi-Triathlet bewältigte die Strecke in einer Stunde und knapp 57 Minuten, die Zeit sei ihm aber nicht so wichtig gewesen, sagte er. Ihm ging es um den Titel, den der Augsburger bereits 2014 und 2016 holte. Bei den Frauen gewann Katrin Esefeld aus Mettenheim mit einer Zeit von zwei Stunden und knapp 14 Minuten. Doch nicht nur Profis gingen auf die Strecke. Über die halbe Distanz maßen sich Hobby-Sportler beim Volksduathlon oder in der Staffelwertung. "Jeder sollte die Möglichkeit haben, das mal auszuprobieren", sagte Jan Heller.

Kurzduathlon, Männer: 1. Roman Deisenhofer, 2. Daniel Götz, 3. Ulf Zimmermann; Frauen: 1. Katrin Esefeld, 2. Stefanie Stadler, 3. Johanna Ahrens;

© SZ vom 08.05.2017 / SZ

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