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Kommunalwahl im Landkreis Starnberg:Drei Listen - ein Kandidat

Berg Gemeinderat Kandidaten der Einigkeit  EUW

Die Einigkeit hofft, dass Rupert Steigenberger (6.v.re.) Bürgermeister Rupert Monn (re.) nachfolgen wird und geht mit einer jungen Liste ins Rennen.

(Foto: Privat)

Auch die Einigkeit in Berg steht hinter Rupert Steigenberger

Die "Einigkeit unabhängige Wählergruppe" (EUW) in Berg geht mit Zuversicht in den Wahlkampf. Seit fast 20 Jahren stellt sie mit Rupert Monn den Bürgermeister und ist überzeugt, dass sie mit dem langjährigen Gemeinderat der Bürgergemeinschaft (BG), Rupert Steigenberger, den richtigen Kandidaten für die Nachfolge präsentiert. "Ich schätze ihn sehr und bin guter Dinge, dass Rupert Steigenberger unser nächster Bürgermeister wird", sagte Monn bei der Nominierungsversammlung. Kein Wunder, dass sich die etwa 30 Teilnehmer im Gasthof "Alter Wirt" in Höhenrain einstimmig für Steigenberger aussprachen. Der 52-Jährige wird als gemeinsamer Kandidat auch für die Bürgergemeinschaft und die SPD ins Rennen gehen. Außer den Großprojekten wie dem Rathausneubau, dem Bau des Feuerwehrhauses in Höhenrain und dem Kanalanschluss in Mörlbach sieht er die "Rückkehr zur ressourcenschonenden Lebensweise" als eine der größten Herausforderungen an. "Wir werden uns nicht auf der Leistung unserer Windkraftanlagen ausruhen können", erklärt der Kandidat-

Insgesamt zählt die Einigkeit derzeit 97 Mitglieder, davon sieben Neuzugänge. Zwölf weitere Aufnahmeanträge liegen beim Vorstand.

Auf der Kandidatenliste stehen nur drei Frauen, dafür gibt es aber viele junge Bewerber. Die jüngste von ihnen ist Lena Hochstrasser, die bis 2018 Bayerische Bierkönigin war. Die 25-Jährige kandidiert auf Listenplatz fünf. Auf Platz zwei der Liste steht der Sohn des derzeitigen Bürgermeisters, Stefan Monn, 36. Angeführt wird die Liste von Peter Seewald, der bereits im Gemeinderat ist. Die drei anderen Gemeinderäte der EUW, Richard Fink senior, Ludwig Haseneder und Hermann Reichart, werden im künftigen Gremium nicht mehr dabei sein. Dafür stehen deren Söhne Richard Fink junior und Markus Reichart auf der Liste. Auch den Namen Benjamin Bursic (Platz 3) kennt man in Berg: Er war bis 2017 erst Kämmerer und dann Geschäftsleiter im Rathaus. Jetzt arbeitet er beim Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland.

Die Kandidaten der Einigkeit: Peter Sewald, Stefan Monn, Benjamin Bursic, Florian Breitruck, Lena Hochstrasser, Markus Doll, Richard Fink jun., Marion Diehl, Markus Reichart, Georg Haslbeck, August Buchberger, Martin Klostermeier, Thomas Wild, Elmar Buchner, Angelika Schuster, Martin Höbart, Jakob Abeltshauser, Michael Meyr, Christoph Friemel und Andreas Müller.

© SZ vom 15.11.2019

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