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Diskussion:Stadt erwägt Alkoholverbot

Ferienausschuss diskutiert über Verordnung für öffentliche Plätze

Einmal im Jahr tagt mitten im August der Ferienausschuss der Stadt Starnberg: Ein personell auf 13 Mandatsträger abgespecktes Gremium trifft ersatzweise für den kompletten Stadtrat wichtige und unaufschiebbare Entscheidungen. Für die nächste Sitzung am Montag, 17. August, hat Bürgermeister Patrick Janik 28 Punkte auf die Tagesordnung gesetzt, davon 17 im nichtöffentlichen Teil; überwiegend handelt es sich dabei um Personalangelegenheiten.

Die spannendste Diskussion des Abends verheißt der mögliche "Erlass einer Verordnung zum Verbot des Alkoholkonsums auf bestimmten öffentlichen Flächen". Was so sperrig klingt, hat einen simplen Grund: Auf Badeplätzen, Stegen und der Seepromenade, aber auch auf Spielplätzen wird zunehmend Alkohol konsumiert, oft mit unangenehmen Folgen und Zwischenfällen durch Betrunkene. Zudem bleiben manchmal zerbrochene Flaschen und Unrat liegen.

Weitere Themen sind die Stellungnahme der Stadt Starnberg zum Planänderungsverfahren für den B2-Tunnel sowie die Änderung des Bebauungsplans für das Einheimischenmodell "Am Wiesengrund". Außerdem berät der Ausschuss über ein Bauvorhaben zwischen Bahnhofstraße und Dinardstraße sowie den beantragten Bau einer Lärmschutzwand an der Heimgartenstraße.

Die Sitzung im großen Saal der Schlossberghalle beginnt um 18 Uhr.

© SZ vom 14.08.2020 / phaa

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