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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik :Forschungsflugzeug hebt in aller Frühe ab

Um Vergleichsdaten sammeln zu können, startet das Forschungsflugzeug "Falcon" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik noch bis Ende Dezember entweder am frühen Morgen oder es landet am Abend in Oberpfaffenhofen. Damit wird die ESA-Satellitenmission Aeolus, die sich noch in der Testphase befindet und Daten zu Windströmungen sammelt, unterstützt. Die Falcon soll in ungefähr zehn Kilometern Höhe Messwerte sammeln. Da sich der Satellit täglich nur in den frühen Morgen- beziehungsweise Abendstunden über Europa befindet und das Forschungsflugzeug direkt darunter fliegen muss, sind andere Startzeiten nicht möglich. Noch bis Ende Dezember startet die Falcon - abhängig von den Wetterbedingungen - voraussichtlich zweimal in der Woche entweder zwischen vier und fünf Uhr oder es landet erst gegen 21 Uhr. Die Aeolus-Mission sammelt Daten zum globalen Windfeld. Damit sollen Einblicke in Zirkulationsprozesse der Atmosphäre, den Veränderung durch den Klimawandel und eine präzisere Wettervorhersage ermöglicht werden.