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Coronavirus im Landkreis Starnberg:Gratis-Masken

Maskenspende bei der Starnberger Tafel; Unternehmer spenden FFP2-Masken

Spendenübergabe bei der Starnberger Tafel: Die Vorsitzende Erika Ardelt mit Landrat Stefan Frey (links) und Unternehmer Michael Padberg.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Unternehmen spenden 15 000 Stück für Bedürftige. Weitere gehen an Pflegepersonen

Wer Angehörige pflegt oder nur sehr wenig Geld hat, kann die nun beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn vorgeschriebenen FFP 2-Masken kostenlos bekommen. Ein vom Freistaat gestelltes Kontingent wird von den Gemeinden im Landkreis Starnberg verteilt. Unternehmer haben außerdem insgesamt 15 000 Masken gespendet, die über die Starnberger Tafel an bedürftige Menschen weitergegeben werden.

Der Unternehmerverband Wirtschaftsförderung Landkreis Starnberg (UWS) stellt 10 000 Masken zur Verfügung, die Elektrofirma Saegmüller weitere 5000; ein Teil davor wurde am Donnerstag übergeben. "Die Solidarität in unserem Landkreis mit bedürftigen Menschen freut mich sehr", sagte der Starnberger Landrat Stefan Frey (CSU) bei der Übergabe.

Währenddessen verteilen die Gemeinden gegen Vorlage eines Nachweises der Pflegekasse die insgesamt 10 400 Masken, die der Freistaat dem Landkreis zur Verfügung stellt, an pflegende Angehörige. In Tutzing beginnt die Ausgabe an diesem Freitag an der Rathauspforte an der Kirchenstraße 9; wochentags jeweils von 8 bis 12 Uhr, am Dienstag auch von 14 bis 17 Uhr.

In Weßling beginnt die Ausgabe ebenfalls an diesem Freitag, aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung beim Bürgerservice unter der Telefonnummer 08153/404-11 oder -13 und nur zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie am Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr. In Andechs sind es 300 Stück, die vom kommenden Montag an im Haus Erling an der Herrschinger Straße 5 abgeholt werden können. Bis Donnerstag ist es jeweils von 9 bis 12 Uhr besetzt. Auch in Inning beginnt die Ausgabe am Montag. Die Masken können täglich von 8 bis 12 Uhr im Meldeamt abgeholt werden.

© SZ vom 22.01.2021 / rzl
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