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Berg:Klimagespräch am Graf-Denkmal

Auch König Ludwig II. und der Schriftsteller Oskar Maria Graf würden sich heutzutage bei der Bewegung "Fridays for Future" engagieren. Davon ist zumindest die Gruppierung "Berg for Future" überzeugt, die sich selbst als überparteilich bezeichnet. Deshalb lädt sie am Freitag, 20. September, 16 Uhr, "auf ein Bier mit Oskar" ein, so der Titel der Freiluft-Veranstaltung. Beim Graf-Denkmal am Ortseingang von Aufkirchen gibt es Freibier oder Apfelsaft, sowie Musik und Gespräche. Die Ziele von Berg For Future decken sich mit denen der Schülerbewegung: strenge Gesetze zur CO₂-Reduzierung, Abbau von klimaschädlichen Subventionen und ein schneller Kohleausstieg. Jede Gemeinde soll zu einem konsequenten Klima-und Artenschutz verpflichtet werden. Das bedeute energieeffizientes Bauen und Wohnen, sowie nachhaltige Investitionen, eine ökologische Beschaffung von Waren und Produkten sowie eine Bevorzugung regionaler Betriebe. Es soll vor allem auch die Frage diskutiert werden, was jeder einzelne tun kann, etwa in dem der eigene CO₂-Fußabdruck überprüft wird und man künftig fair, regional und saisonal einkauft. Und zudem politisch aktiv wird, so die Berger Gruppe.

© SZ vom 17.09.2019 / Of

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