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Berg:Kleiner Ausschuss, große Schlagkraft

Wenn es um den geplanten Rathausneubau am Berger Huberfeld geht, wollen so ziemlich alle mitreden: Planer, Behörden, Kommunalpolitiker und Bürger. Kein Wunder, hier geht es schließlich um Bergs größtes Bauprojekt mit fast 15 Millionen Euro. Und so war man sich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats nicht recht einig, wie groß der Arbeitskreis sein soll, der das Projekt eng begleiten wird. Während Vizebürgermeister Andreas Hlavaty (CSU) dafür war, den Ausschuss mit drei Bürgermeistern und drei Gemeinderäten so übersichtlich und schlagkräftig wie möglich zu halten, sprach sich Andreas Ammer (QUH) dafür aus, das Gremium neben den drei Bürgermeistern mit sechs Gemeinderäten zu besetzen. Neun Mitglieder bildeten den Wählerwillen besser ab, meinte er. Am Ende fand ein Kompromissvorschlag von Hlavaty die Mehrheit. Er sieht vor, dass diejenigen Fraktionen, die einen Bürgermeister stellen, kein weiteres Mitglied in den Arbeitskreis schicken, sodass letztlich mit Rathauschef Rupert Steigenberger (BG), Andreas Halvaty (CSU), Elke Link (QUH), Stefan Monn (EUW), Sisi Fuchsenberger (SPD) und Katrin Stefferl-Wuppermann (Grüne) alle Fraktionen außer der FDP vertreten sind.

© SZ vom 29.05.2020 / bad

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