Bayerisches Rotes Kreuz:Rettungswagen im Dauereinsatz

Bayerisches Rotes Kreuz: Vor dem BRK Heim Herrsching, übergangsweise der neue Standort der Rettungswache Herrsching: links Felix Schiller, Rettungssanitäter - rechts Hermann Tost, Rettungsassistent.

Vor dem BRK Heim Herrsching, übergangsweise der neue Standort der Rettungswache Herrsching: links Felix Schiller, Rettungssanitäter - rechts Hermann Tost, Rettungsassistent.

(Foto: BRK)

Die Hilfsorganisation eröffnet eine Wache in Gilching und verlegt die Seefelder Station nach Herrsching

Neue Rettungswachen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind seit Gründonnerstag in Gilching und Herrsching in Betrieb. Damit soll gewährleistet sein, dass im Notfall Helfer schneller als bisher am Ort des Geschehens sind, teilt BRK-Sprecherin Karin Windorfer mit. Jeweils zwölf Rettungskräfte sind rund um die Uhr einsatzbereit; sie werden unterstützt von Ehrenamtlichen in den beiden Orten. Anlass für die Verlegung war ein Gutachten, das der Rettungszweckverband der Leitstelle Fürstenfeldbruck in Auftrag gegeben hatte. In Gilching sei der Rettungswagen gleich am ersten Tag von der Schlüsselübergabe um 8 Uhr morgens an im Dauereinsatz gewesen, berichtet die Sprecherin.

Dort ist der Rettungswagen nun an der Dornierstraße stationiert. Die Gemeinde Gilching wurde zuvor von Rettungswachen in Germering, Fürstenfeldbruck und Starnberg versorgt. Durch den starken Zuzug sind aber die Aufgaben gewachsen, so dass eine Station im Ort nötig wurde, um die gesetzlich vorgesehene Hilfsfrist von zwölf Minuten gewährleisten zu können. Um die Fristen in einer Gemeinde mit mittlerweile etwa 20 000 Einwohnern sicher einhalten zu können, sei die Wache dringend notwendig, erklärte der Starnberger Rettungsdienststellenleiter Bernd Kuchler. Die ersten zwei von insgesamt sieben geplanten Containern stehen auf der Wiese in südlichen Gewerbegebiet. Darin befinden sich Büros, Aufenthalts- und Ruheräume für die zwölf hauptamtlichen Rettungskräfte, die dort stationiert sein werden, außerdem gibt es Lagermöglichkeiten.

Auch für Herrsching hatte die Trend- und Strukturanalyse, kurz Trust-Gutachten, ergeben, dass der Standort besser versorgt werden sollte. Deshalb ist die bisher in Seefeld stationierte Rettungswache dorthin umgezogen. In Herrsching sind nun ein Rettungs- und ein Krankenwagen beim BRK-Heim an der Keramikstraße stationiert. Die Ehrenamtlichen der Bereitschaft sind vorübergehend im "Forum StaRK" am Landungssteg untergebracht. Auf dem Gelände des Impfzentrums an der Ecke Arzberger- und Gewerbestraße sollen ebenfalls sieben Container für die Rettungswache aufgestellt werden; dort müssten aber noch verschiedene baurechtliche Regularien erfüllt werden, berichtet BRK-Sprecherin Windorfer.

© SZ vom 03.04.2021 / rzl
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