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SZ-"Formsache":Gute Gene

Die Kabarettistin und Schauspielerin Teresa Rizos zu Gast bei der ARD Show Ladies Night eine Comedy- und Kabarettshow m; teresa rizos

Schauspielerin Teresa Rizos, 34, tanzt auf vielen Bühnen. Am 8. September (20.15 Uhr, BR) tritt die Münchnerin in Staffel zwei der preisgekrönten Comedy-Serie "Servus Baby" auf. Nebenher läuft ihr Bühnenprogramm „Selten schön“.

(Foto: Horst Galuschka/imago)

Schauspielerin Teresa Rizos, für die Sport wie ein Land ist, "in das ich gerne einmal reisen möchte, aber den Aufwand scheue".

Sport ist . . .

Teresa Rizos: Für mich wie ein Land, in das ich gerne einmal reisen möchte, aber den Aufwand scheue. Irgendwann vielleicht.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Ich kann super gut schwere Sachen hochheben und schleppen. Woher das kommt, weiß ich nicht. Vielleicht genetisch bedingt.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Wenn damit Skifahren gemeint ist, dann eher das mit dem Essen hinterher. An sich macht mir das Fahren schon Spaß, aber ich habe immer Bedenken, ich könnte mir etwas brechen und deswegen eine bestimmte Rolle nicht spielen, auf die ich mich gerade freue. Drum lass' ich es meistens.

Sportunterricht war für Sie?

Mein Stichwort, Handgelenkschmerzen vorzutäuschen. Als angebliche angehende Star-Cellistin wollte ich beim Volleyball kein Risiko eingehen. Meine Mutter hatte mir diesen Tipp gegeben, weil sie tiefes Verständnis für Unlust beim Volleyballspielen hatte.

Ihr persönlicher Rekord?

Eine meiner besten Freundinnen den Gardasee entlang zu tragen.

Stadionbesucher oder Fernsehsportler?

Das einzige Spiel, das ich mir jemals komplett angesehen habe, war bei der Fußball-EM 2004, Italien gegen Griechenland. Ich wurde dazu gezwungen, weil meine Freunde mir währenddessen eine Überraschungsfeier vorbereitet haben. War spannend. Hat mir aber gereicht.

Bayern oder Sechzig?

Wer sind nochmal die, die immer verlieren?

Ihr ewiges Sport-Idol?

Da hab ich einige im Bekannten- und Freundeskreis. Ich bewundere die Disziplin, jeden Tag ein hartes Workout durchzuziehen. Yoga mache ich sehr gern und am liebsten täglich. Und ich gehe sooft ich kann in die Natur. Aber mich täglich mit Sport richtig auszupowern liegt mir fern.

Ein prägendes Erlebnis?

Eine Probestunde im Fitnessstudio. Ich habe eine Einführung in alle Geräte bekommen, wurde auf alle Gefahren hingewiesen und habe dann Leute gesehen, die genau das gemacht haben, was mir erklärt wurde und was man auf keinen Fall machen sollte, wegen der Bandscheiben. Das hat mich ein bisschen abgeschreckt.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Ich schreibe täglich, darin bin ich diszipliniert.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Ich habe neulich die Serie "Glow" angeschaut, in der es um eine weibliche Wrestlinggruppe geht. Dass Wrestling mir so viel Spaß machen könnte, hätte ich nicht gedacht! Also zumindest beim Zuschauen.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

© SZ vom 03.09.2020

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