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Ligapokal:Garchinger Aufbauarbeit

Der abstiegsbedrohte VfR geht im Ligapokal-Wettbewerb in Augsburg ersatzgeschwächt 0:6 unter. Bis zum Nachholspiel gegen Aubstadt wartet noch viel Arbeit auf die Mannschaft von Benjamin Flicker.

Es gelte nun, den jungen Spielern den Rücken zu stärken, sagt Manager Ludwig Trifellner, und das war dann wohl auch bitter nötig nach dem verkorksten Auftakt im neu geschaffenen Ligapokal. Dort tritt der VfR Garching in der Vorrunden-Gruppe Süd gegen den SV Heimstetten und den FC Augsburg II an, und bei den Schwaben setzte es am ersten Spieltag eine 0:6 (0:3)-Niederlage. Vor allem die Treffer rund um die Halbzeitpause (45.+1, 48., 49.) hatten dem stark ersatzgeschwächten Team den Mut genommen. Viele Routiniers standen nicht im Aufgebot, und dann musste auch noch Nikolaos Salassidis nach einer guten halben Stunde verletzt ausgewechselt werden - Trifellner hofft allerdings, dass der Verteidiger am nächsten Wochenende wieder spielen kann. Dann steht das bedeutend wichtigere Regionalliga-Nachholspiel beim TSV Aubstadt auf dem Programm. Weil dem VfR die drei Punkte vom Sieg gegen den aus der Wertung genommenen Aufsteiger Türkgücü München abgezogen wurden, brauchen die Garchinger jeden Punkt, um überhaupt noch eine Chance zu haben, die Relegationsränge zu erreichen. Immerhin stehen dann wohl die Niebauer-Brüder wieder zur Verfügung. "Man hat in Augsburg gesehen, dass die Mannschaft niemanden hatte, an dem sie sich aufrichten konnte", analysierte Manager Trifellner. Zumindest das wird aber wohl eine vorübergehende Erscheinung bleiben.

© SZ vom 21.09.2020 / cal

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