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Formsache:Sympathie für die Verdammten

Horst Haitzinger

Der Maler und Grafiker Horst Haitzinger, vor 80 Jahren in Österreich geboren, gehört zu den profiliertesten politischen Karikaturisten im deutschsprachigen Raum. Der Wahl-Münchner gilt als "Meister des deftigen Strichs".

(Foto: Eckl/oh)

Spitze Feder mit Fußballtrauma: Karikaturist Horst Haitzinger - der Wahl-Münchner gilt als "Meister des deftigen Strichs".

SZ: Sport ist...

Horst Haitzinger: Horror.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Ich gehe täglich 60 Stufen runter und wieder rauf.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Einkehrschwung, wenn damit Einkehr ins Wirtshaus gemeint ist (genau das, d. Red.).

Sportunterricht war für Sie?

Habe schon als Jugendlicher diesen Tag meist als "Friday for Future" benutzt.

Ihr persönlicher Rekord?

Eigentor in der Fußballmannschaft der vierten Volksschulklasse.

Stadion oder Fernsehsportler?

Empfehle Radio! Unvergessen Sportreporter Günther Koch!!!

Bayern oder Sechzig?

Als Mitleidender aller Verdammten dieser Erde: Sechzig!

Ihr ewiges Sport-Idol?

Theo Lingen als Theodor im Fußballtor!

Ein prägendes Erlebnis?

Wurde nach Eigentor in der Schülermannschaft immer aussortiert (schwere depressive Spätfolgen!).

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Zehnkämpfer, was sonst?

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Trage keine fremden Unterhemden.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.