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Billard:Souveräne Dachauer

Poolbillard-Mannschaft nicht zu stoppen

Das war ein Wochenende ganz nach dem Geschmack von Andreas Huber. Nicht nur, dass der Trainer und Präsident des BSV Dachau zwei Siege seiner Mannschaft in der Poolbillard-Bundesliga feiern konnte, sein Billardsportverein ist nach den Ergebnissen der schärfsten Konkurrenten der Gewinner der beiden Spieltage. Dabei fügten die Dachauer den stark eingeschätzten Straubingern am Sonntag mit 5:3 die erste Heimniederlage zu, Straubing wiederum hatte am Samstag den Lokalkonkurrenten BSV Fürstenfeldbruck, der ebenfalls noch auf den deutschen Meistertitel geschielt hatte, mit 6:2 abgefertigt.

Am ersten Tag hatte das Dachauer Starensemble bereits den PBC Hürth-Berrenrath an den eigenen Tischen mit 6:2 bezwungen, die Brucker schafften immerhin tags darauf gegen diesen Gegner ein 4:4-Remis. Dennoch rutschte Fürstenfeldbruck auf den fünften Tabellenplatz ab, das Titelrennen ist wohl perdu. Nutznießer war Titelverteidiger Oberhausen, der auf den zweiten Platz vorgerückt ist.

Die Dachauer allerdings haben sechs Punkte Vorsprung bei noch vier ausstehenden Spielen. Und angesichts der Klasse der Dachauer Spieler, ist schwer daran zu glauben, dass sich des BSV diesen Meistertitel noch nehmen lässt. Spieler wie die deutsche Poolbillard-Legende Ralf Souquet oder der Weltranglistendritte Albin Ouschan aus Österreich, die beide ihre Spiele allesamt souverän gewannen und für den Dachauer Triumph satte acht Punkte beisteuerten.

© SZ vom 22.02.2016 / toe

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