Urbane ZukunftWo die Smart City heute schon Realität ist

Fünf Beispiele, wie intelligent genutzte Daten das Leben der Münchner leichter machen können.

Online-Bürgerservice – Im Internet Papierkram erledigen

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) und die Schlange, sie bildeten lange Zeit ein unglückseliges Paar. Das eine mit all seinen Dienstleistungen wie etwa dem Ausstellen eines Reisepasses war ohne die andere, also dem stundenlangen Anstehen, nicht vorstellbar. Nun gibt es seit Januar auch in der KVR-Zentrale eine Online-Terminvergabe. Der Bürger setzt sich zuhause an den Rechner, klickt sich zu seinem Anliegen und der benötigten Viertelstunde im Amt durch und spart damit beim Besuch viel Zeit und Nerven. So soll es künftig sein. Die Stadt hat mit diesem neuen Service ihr digitales Angebot erweitert. Auch wenn sich München damit nach wie vor im Mittelfeld der großen kommunalen Online-Service-Dienstleister befindet, so manches Anliegen lässt sich über das Internet bereits regeln. Die Bürger können etwa den Ferienpass bestellen, ihr Wunsch-Kennzeichen reservieren oder einen Kita-Platz suchen. Dazu gibt es die Möglichkeit, sich über die Plattform "Soziales Wohnen in München online" (Sowon) für eine öffentlich geförderte Wohnung zu bewerben. Einen Überblick über die digitale Hilfe und die Angebote der Stadt im Internet gibt es auf der Seite muenchen.de, dort muss man nach Online-Services suchen. Von Heiner Effern

Bild: Robert Haas 28. Januar 2019, 09:212019-01-28 09:21:13 © SZ vom 28.01.2019/vewo