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Polizei-Bilanz:Friedliche Halloween-Nacht

Halloween ist aus Sicht der Münchner Polizei recht friedlich vonstatten gegangen. Die Beamten hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hauptsächlich Einsätze wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen oder des Gebrauchs von pyrotechnischen Gegenständen. "Es war vergleichsweise ruhig", sagte Polizeisprecher Sven Müller, "wir hatten nur 48 Einsätze, die in einem Bezug zu Aktivitäten der Halloween-Nacht standen." Vor einem Jahr waren es noch 57. Diesmal fuhr die Polizei zum Beispiel in die Kurparkstraße nach Großhadern, weil dort Jugendliche mit Böllern warfen; in die Brettener Straße nach Freimann, weil vier 15-Jährige eine Hauswand mit Eiern bewarfen; oder in die Maria-Eich-Straße nach Pasing, weil zwei 14-Jährige eine Mauer mit Farbe besprühten. Die Feuerwehr rückte bloß zu kleineren Bränden aus. Insgesamt sei es zu 13 Feuern gekommen. "Es handelte sich überwiegend um Müllcontainer und kleinere Mülleimer", meldete die Branddirektion. "Auch mehrere Briefkästen mussten abgelöscht werden." Übrigens: Der sogenannte Horror-Clown hat offenbar ausgedient. Gab es 2016 noch 18 Anrufe bei der Polizei, weil jemand von diesen Clowns belästigt worden war, hat sich diesmal kein einziges Opfer gemeldet. "Der Horror-Clown steht auf der roten Liste der bedrohten Arten", sagte Polizeisprecher Müller.