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Polit-Festival:Weit gestreuter Regenbogen

Der Christopher-Street-Day verteilt sich in München und auch das Programm der Prideweek läuft über mehrere Tage.

Von Michael Zirnstein

Gefühlt ist schon seit dem EM-Fußballspiel gegen Ungarn Christopher-Street-Day in München. Dass die Uefa der Stadt verbot, ihr Stadion als Zeichen gegen die homophoben Gesetze in Ungarn in Regenbogenfarben zu erleuchten, zeigt, dass noch viel zu tun ist der LGBTQ-Bewegung. Andererseits führte die unbunte Arena-Hülle zu einer wahren Regenbogen-Parade in ganz München, die quasi nahtlos in die "Pride Week" überging. In dieser Woche vor der traditionellen Demonstrations-Party startet die Münchner Queer-Szene schon viele Aktionen. Da trifft man sich am Donnerstag, 8. Juli, zu einer exklusiven "Diversity-Führung" in der Erwin-Olaf-Ausstellung der Kunsthalle ebenso wie zum Filmabend "March for Dignity" im Neuen Maxim. Man studiert am Freitag, 14 Uhr, bei einem Zoobesuch das "lesbisch-schwule-trans Verhalten der Tiere" und nimmt abends, 18 Uhr, an der politisch-glamöurösen "Tuntgebung" auf der Theresienwiese Süd teil. Auf der anderen Seite der Bavaria in "Resls Kollektivgarten" wird am Samstag 12 bis 22 Uhr bunt Programm etwa mit der Songwriterin Amy Wald oder Oxa, "bekannt aus The Voice" gemacht. Die Ticketzahl ist streng reglementiert. Wegen Corona Proud verteilt sich die politische Demo unter dem Motto "Proud. Human. Queer" diesmal am Samstag auch auf 60 Orte in der Innenstadt (12-15 Uhr).

Christopher-Street-Day, Samstag, 10. Juli, "Prideweek"-Programm unter csdmuenchen.de

© SZ vom 08.07.2021
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