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Munich Mash:Helden, die der Schwerkraft trotzen

Munich Mash

Munich Mash

(Foto: Florian Peljak)

Beim Munich Mash trifft sich die Elite des Extremsports im Olympiapark und bekämpft sich im Wake- oder Skatboarden, beim Mountainbiken - und beim Feiern.

Drei Jahre sind vergangen seit Frank Seipp und sein Organisationsteam unerwartet ihren Sponsoren verloren haben. Im Juni 2013 fand erstmalig das Extremsport-Festival "X-Games" in München statt, noch zwei weitere Male sollte das Event im Olympiapark ausgetragen werden. Dann kündigte der Veranstalter, ein US-amerikanischer Fernsehsender, den Vertrag.

Doch weil die X-Games, dieses Festival der weltbesten Skateboarder, Mountainbiker und Motocross-Fahrer, vor drei Jahren so erfolgreich waren, beschlossen Frank Seipp und die Stadt München ein Event mit ähnlichem Konzept zu entwickeln: das "Munich Mash". Zum dritten Mal also findet das Mash (kurz für Munich Action Sports Heroes) in diesem Jahr nun statt.

Das ist geboten:

In drei Actionsport-Wettbewerben misst sich dabei die Elite des Extremsports von Freitag, 1. Juli, bis Sonntag, 3. Juli, im Olympiapark. Das Organisationsteam wolle "Sport auf höchstem Niveau" präsentieren, wie Frank Seipp betont. Dafür wurden die Athleten entweder persönlich von den Veranstaltern eingeladen, etwa zum Wettbewerb im Wakeboarding (Finale am Sonntag, 14 Uhr), oder kommen im Rahmen der Weltmeisterschaften nach München, um Punkte für den Titel zu sammeln.

Beim Skateboarding der "Street League" (Finale am Samstag, 19.15 Uhr) starten Spitzenfahrer wie Chris Cole, Luan Oliveira und Paul Rodriguez. Beim "Mountainbike Slopestyle" (Finale am Samstag, 16.30 Uhr), einem Wettbewerb, bei dem Hindernisparcours durch den ganzen Park gefahren werden, treten Größen wie Brett Rheeder und Sam Reynolds an.

Und hier wird gefeiert:

Das Ziel des Festivals sei jedoch keineswegs die "simple Aneinanderreihung von spektakulären Sportevents", sagt Frank Seipp. Vielmehr biete das Mash "Kultur, Musik und Lebensart des Actionsports", für den sich eine breite Masse interessiere. Auf zwei Bühnen gibt es Alternative Rock von den Donots (Samstag, 21 Uhr) oder Hip-Hop von Motrip und Weekend (Sonntag, 16 Uhr) zu hören.

Auf dem "Mashfest" können die Besucher selbst mit dem Mountainbike durch Miniparks fahren. Und in der "Cultural Village" stellen Designer und Modelabels ihre Produkte aus, unter anderem lassen sich Möbelstücke erstehen, die aus - wen wundert's - Skateboards zusammengezimmert wurden.

© SZ Extra/infu

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