Münchner Gebärdenchor:Der Klang der Stille

Die Mitglieder des Münchner Gebärdenchors können nicht hören und nicht sprechen - also singen sie mit Händen und Füßen. Im Moment proben sie für ihren Auftritt beim Kirchentag im Mai.

M. Maier-Albang

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Münchner Gebärdenchor

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Der Münchner Gebärdenchor probt für seinen Auftritt beim Kirchentag im Mai im Pfarrheim der evangelischen Passionskirche in Obersendling.

Fotos: Robert Haas

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Der Chorleiter Hermann Bath will nicht, dass die Mitglieder des Chors als Taubstumme bezeichnet werden, denn viele sind zwar taub, aber nicht stumm, denn sie können sich mit einer Lautsprache ausdrücken.

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Die Mitglieder des Chors singen auf ihre Art und Weise - "gebärden" nennen sie es. Die Texte des Chors haben viel mit Sonne, Gott und Jesus zu tun. Wenn sie "Gott" sagen wollen, spreizen sie Daumen, Zeige- und Mittelfinger ab: drei erhobene Finger, die in einen Arm münden, das steht für die Trinität.

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Wichtig ist beim Gebärden, dass die Mimik zu den Gesten passt. Einiges ist festgeschrieben, aber die Sprache lässt auch Freiräume zum Improvisieren.

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Ein Mal im Monat trifft sich der Chor, um gemeinsam kreativ zu sein. Beim Kirchentag werden die katholischen und evangelischen Gebärdenchöre aus Nürnberg, Augsburg, Würzburg, München, Pfarrkirchen und Stuttgart gemeinsam auftreten

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Baths Mutter sang im Kirchenchor und der Junge wünschte sich nichts sehnlicher, als auch singen zu können. Dann sah Bath einen Gebärdenchor aus den USA und wusste: "Das ist es!"

Fotos: Robert Haas

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