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Polizei in München:Stundenlange Sperrungen wegen Notfall-Übung

Katastrophenschutzübung in Unterschleißheim, 2019

Üben für den Ernstfall: Immer wieder trainieren Einsatzkräfte für Großlagen - so wie hier Anfang September in Unterschleißheim.

(Foto: Catherina Hess)

In einer groß angelegten Übung trainieren Einsatzkräfte am Sonntag den Ernstfall einer Katastrophenlage. In mehreren Stadtteilen kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Von Thomas Anlauf

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Mitarbeiter der Stadt und des Deutschen Fußball-Bundes werden an diesem Sonntag an einer der größten Katastrophenschutzübungen der jüngeren Geschichte in München teilnehmen. Insgesamt 2500 Einsatzkräfte müssen an mehreren Orten gleichzeitig den Ernstfall proben. Es kommt deshalb zu stundenlangen Sperrungen von Bahnhöfen und Behinderungen im Straßenverkehr. Der U-Bahnhof Arabellapark und der nahegelegene Busbahnhof werden zwischen 6.50 und 13 Uhr gesperrt. U-Bahnen der Linie U4 starten und enden an der Richard-Strauss-Straße, es wird allerdings einen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben.

Für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer kommt es in der Zeit zu Behinderungen im Bereich der Englschalkinger und der Elektrastraße. Auch an und in der Allianz-Arena wird es am Sonntag eine Katastrophenübung geben, teilte das Polizeipräsidium am Freitag mit. Sowohl in Fröttmaning als auch in Bogenhausen müssen Passanten damit rechnen, dass es zu Polizei- und Rettungseinsätzen mit scheinbar Schwerverletzten kommt, die aber von Komparsen gespielt werden. Die Einsatzkräfte bereiten sich so auf die Europameisterschaft 2020 vor, die auch in München stattfindet.

© SZ vom 14.12.2019 / anl/lfr

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