Queere Szene:"Es geht darum, zu zeigen, wie ich die Welt sehe"

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Queere Szene: Malinga Krüger hinterfragt sich und ihre Kunst häufig: "Was mache ich hier eigentlich? Was will ich für ein Mensch sein? Worum geht es mir?"

Malinga Krüger hinterfragt sich und ihre Kunst häufig: "Was mache ich hier eigentlich? Was will ich für ein Mensch sein? Worum geht es mir?"

(Foto: Levin Mayerhofer)

Malinga Krüger, 24, arbeitet als Fotografin, Model und Make-up-Artist. Über eine junge Künstlerin, die sich zwischen Politik und Ästhetik ihren Weg bahnt.

Von Elisabeth Fleschutz

Ein paar Mal hat Malinga Krüger schon daran gedacht, aufzugeben. Sie sieht sich dann als Lehrerin. Sichere Zukunft. Verbeamtet. Krankenversichert. Aber das ist nie lange eine Option für sie. Kannst du beim Konzertaufbau helfen? Wollen wir ein Foto-Shooting machen? Willst du beim Festival mitwirken? Solche Einladungen erinnern sie jedes Mal: "Kreativ und selbständig sein, ist einfach mein Ding, alles andere macht mich unglücklich. Ich weiß, dass ich da in einer privilegierten Position bin. Aber ich funktioniere viel besser, wenn ich das tue, was mich glücklich macht", sagt sie.

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