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Unterhaching:Neue Verkehrsministerin soll's richten

Der Wechsel von Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) in das Ressort für Wohnen, Bau und Verkehr wird in ihrer Heimatgemeinde Unterhaching durchaus mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Zumindest die Grünen begrüßen die Veränderung im bayerischen Kabinett, die Ministerpräsident Markus Söder für notwendig erachtet hatte, da der bisherige Verkehrsminister Hans Reichhart in Günzburg Landrat werden möchte.

So teilt der Unterhachinger Bürgermeisterkandidat der Grünen, Armin Konetschny, mit: "Wir gratulieren herzlich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die zukunftsorientierte Weichenstellung für bezahlbares Wohnen, ökologisches Bauen und umweltfreundliche Mobilität gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit." Insbesondere setzen die Unterhachinger Grünen nun die Hoffnung in Sachen Lärmschutz auf die zukünftige Chefin des zuständigen Ressorts. Konetschny weist darauf hin, dass Schreyer als Unterhachinger Bürgerin aus eigener Erfahrung die Lärmbelastung hier im Ort kenne, die von den staatlichen Autobahnen ausgeht. Unterhaching liegt zwischen der A 8 und der A 995 und bemüht sich seit Jahren um ein durchgängiges Tempolimit von 80 Stundenkilometern. "Wir haben große Hoffnung, dass ein Tempolimit und zusätzlicher Lärmschutz nun endlich von ihr als verantwortlicher Ressortchefin umgesetzt werden", so Konetschny.

© SZ vom 17.01.2020 / hilb
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