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Taufkirchen:Finanzhilfe für Kinderbetreuung

Die Gemeinde Taufkirchen greift den Kindergärten und Krippen im Ort mit fast 70 000 Euro unter die Arme, um die Folgen des ersten sogenannten Lockdowns während der Corona-Krise aufzufangen. Damals hatten die Betreuungseinrichtungen von April an keine Elterngebühren mehr eingezogen. Zwar entschied die Staatsregierung in der Folge, dass der Freistaat die entstandenen Defizite übernehmen werde. In Taufkirchen aber blieben etliche Träger dennoch auf einem Minus sitzen, das von gut 7000 Euro wie beim Verein Integra und der Nachbarschaftshilfe (Mittagsbetreuung) bis hin zu 25 000 Euro bei der AWO Oberbayern reichte, die mehrere Einrichtungen betreibt. Dass an diesem Punkt jetzt die Gemeinde einspringt, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

© SZ vom 02.11.2020 / stä
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